Unterschiedliche Provisionssysteme
Es gibt verschiedene Arten von Partnerprogrammen, die sich nach der Methode ihrer
Provisionsmodelle unterscheiden.
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Die bekannteste Form ist die Provision für jeden Klick
auf einen Werbebanner, in der Fachsprache einfach "PPC" (pay per click) genannt.
Da der "Advertiser" (Werbetreibender) damit auch für Klicks bezahlen muss, die ihm
zwar Besucher aber nicht unbedingt auch Umsätze bringt, findet man hier normalerweise sehr
niedrige Provisionssätze. Pro Klick bekommt man je nach Programm also auch nur ein paar
Cent ausbezahlt. Bei einem Schnitt von 2 Cent pro Klick müssen schon 500 Besucher den Link
klicken, damit man als Webmaster 10 Euro verdient hat. Bei einer durchschnittlichen
Klickrate "CTR" (click-through rate) von 2% benötigt eine Internetseite in diesem
Beispiel also schon 25.000 Besucher, um 10 Euro zu erwirtschaften. PPC wird selten als
alleinige Werbeart eingesetzt, sondern eher als Beimischung zwischen profitableren PPL und
PPS-Programmen (s.u.). Der bekannteste Anbieter von PPC-Anzeigen ist Google Adsense®
(siehe hier rechts am Rand). Bei Adsense® lohnen
sich PPC-Klicks schon mehr, denn im Gegensatz zu üblichen Partnerprogrammen können hier
die Advertiser die besseren (oberen) Plätze der Liste ersteigern. Je nach Branche und
Thema können dabei sogar bis zu 3 Euro für einen einzigen Klick erzielt werden.
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Ähnlich dem PPC ist auch die Bezahlung für jede Bannereinblendung "PPV" (pay per view).
Hier wird schon für das Anzeigen eines Banners eine Provision gezahlt, berechnet als
"TKP" (Tausender Kontakt Preis), ein Klick auf den Banner ist hier nicht nötig.
Natürlich hat kein Werbetreibender Geld zu verschenken, daher ist die Bezahlung einer
einzelnen Bannereinblendung (View) deutlich geringer als die eines Klicks. Der TKP
wird für 1000 Bannereinblendungen berechnet und liegt je nach Programm und Qualität der
Werbefläche meist zwischen 5 und 25 Cent pro 1000 Einblendungen. PPV-Programme sind sehr
selten und werden hauptsächlich nur riesigen Portalen mit deutlich mehr als 10.000 Nutzern
pro Tag angeboten.
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Weitet verbreitet ist auch das "PPL" (pay per lead), wo Provision nicht für jeden
einzelnen Besucher bezahlt wird sondern erst für bestimmte Handlungen des Besuchers auf der
Website des Advertisers. Dies ist häufig die Anmeldung zu einem Gewinnspiel, einem Newsletter
oder einer Community wie eBay oder
klamm.
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Am häufigsten findet man Partnerprogramme mit "PPS" (pay per sale). Hier wird nur
dann eine Provision bezahlt, wenn tatsächlich auch ein Verkauf (Sale) erfolgt ist. Die
Berechnung der Provision erfolg dabei meistens umsatzabhängig, also z.B. 5% vom Warenwert.
Bei Shops mit weinigen Artikeln gibt es aber oft auch eine feste Summe, z.B. 2 Euro pro
Einkauf (ähnlich wie PPL). PPS ist die wohl fairste Provisionsart, weil der Advertiser genauer
kalkulieren kann. Gute Webseiten, die viele Käufer bringen, bekommen mehr Provision als
Seiten, die weniger Käufe verursachen. Eine große Anzahl hochwertiger PPS-Programme findet
man bei Zanox.