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Woher bekomme ich Besucher?

Die schönste, lehrreichste und teuerste Internetseite ist nichts wert, wenn niemand sie besucht, daher muss der Webmaster nach der Fertigstellung seines Projektes zunächst seine eigene Seite bewerben, bevor er damit Werbung für fremde Seiten macht.

Es ist vollkommen sinnlos, unfertige und mit Werbung zugepflasterte Projekte ohne richtige Domain bei Partnerprogrammen, Suchmaschinen oder Linklisten anzumelden, weil die ihre Bewerber meist nicht automatisch annehmen, sondern manuell prüfen. Die Qualität einer Suchmaschine wird von den Benutzern in erste Linie an der Qualität der Suchergebnisse gemessen, daher achten deren Betreiber auch auf eine sorgfältige Auswahl der Seiten im Verzeichnis. Der erste Eindruck zählt, und wenn man erstmal abgelehnt wurde ist es nicht so einfach, einen zweiten Anlauf erfolgreich zu meistern.

Sie haben schon eine eigene Domain und Inhalte, die sowohl optisch als auch inhaltlich ein gutes Bild abgeben? Prima, dann kann es jetzt losgehen!

Anmeldung bei Suchmaschinen

Vielfach sieht man Werbung von Eintragdiensten, die einem versprechen, für einen geringen Obulus diese Arbeit zu übernehmen und die Domain bei 200 Suchmaschinen und 4000 Linklisten einzutragen. Vergessen Sie das! Der Eintrag in wenige wichtige Verzeichnisse und Suchmaschinen ist für den Anfang völlig ausreichend und ausgerechnet diese werden von den Eintragdiensten nicht erfasst, weil keine automatische Anmeldung möglich ist: Absolut wichtig dabei ist, dass man keine "Baustelle" anmeldet, sondern nur ein komplett fertiggestelltes Projekt. Die Startseite (meist ist das die index.html) sollte zudem auch aussagefähige META-Tags enthalten, da diese von einigen Suchmaschinen ausgewertet werden.

Werbung für die eigene Seite

Da die Suchmaschinen oft mehrere Wochen brauchen, um die angemeldete Seite aufzunehmen, sollte man als Starthilfe auch eine bezahlte Suchmaschinenplazierung in Erwägung ziehen. Bei der derzeit wichtigsten Suchmaschine Google ist das sehr einfach möglich. Besucher bekommt man stichwortbezogen ab 1 Cent/Klick, bezahlen kann man per Bankeinzug, Kreditkarte oder auch Vorkasse per Überweisung. Der große Vorteil: Man kann dabei selbst aussuchen, bei welchen Suchbegriffen die Anzeige angezeigt werden soll und an welcher Position sie erscheinen soll.

Links mit anderen Seiten tauschen

Wenn man mit fremden Webmastern einen Linktausch vereinbart, haben beide nicht nur eine Chance, ein paar zusätzliche Besucher von der Website des anderen zu bekommen, sie können dadurch auch zu einer besseren Position in einer Suchmaschine kommen.

Ein Beispiel: Es dürfte auf der Hand liegen, das Google z.B. beim Suchwort "Versicherung" mehr als 10 Versicherer kennt, aber auf der ersten Seite werden eben nur 10 angezeigt.

Natürlich werden die ersten drei Einträge am meisten geklickt, daher möchte natürlich jeder dort stehen. Aktuell (also zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Seite) stehen dort 1. Allianz, 2. Axa, 3. Victoria, also 3 sehr bekannte Versicherungen. Aber warum gerade die, es gibt auch noch bekanntere als z.B. die Victoria Versicherung. Warum steht da nicht die HUK, Hamburg-Mannheimer oder Volksfürsorge? Google bewertet neben der Häufigkeit des gesuchten Wortes im Seitentext auch die eingehenden Links zu einer Seite. Ich habe also die Zahl der eingehenden Links bei Google überprüft, dabei hat die Allianz derzeit 76.400, Axa 20.800, Victoria 17.900, dagegen die HUK nur 535, Volksfürsorge 365 und die Hamburg-Mannheimer nur 334. Alles klar?

Wer viele Linkpartner hat, erhöht damit deutlich die Chance, bei wichtigen Suchmaschinen wie Google auch als wichtig anerkannt und damit höher gelistet zu werden. Effektiver als die direkte Ansprache anderer Webmaster per eMail ist die Anmeldung bei Systemen mit vielen tauschwilligen Webmastern wie z.B. beim kostenlosen Dienst Link-empfehlen24. Das Ergebnis sieht dann etwa so aus:

Kb-TesicMeditationsbänkeFree SMS, HandysOnlinekredite
MLM PortalDownload PortalHandys & Co.Arbeit und Jobs
Immobilien & BauVersicherungenGeld verdienen» Link anmelden «Kontrollbild


Visitenkarten

Ein sehr effektives Mittel zur Bekannmachung eines Domainnamens sind Flyer und Visitenkarten. Je nach Art und Inhalt der Internetpräsenz (z.B. Onlineshop oder Onlinewerbung für ein lokales Geschäft) bringt auch die Werbung auf Papier zusätzlichen Umsatz. Flyer kann man Straßenweise in Briefkästen versenken oder an die Pinwand im Supermarkt hängen, die Visitenkarten drückt man Kunden und Geschäftspartnern in die Hand.

Zeitungsannoncen

In der Tagespresse und wöchentlichen Anzeigeblättern zu annoncieren kann besonders interessant sein, weil man gleich tausende von Lesern für vergleichsweise wenig Geld erreicht. Hierbei ist ein aussagekräftiger Domainname wie z.B. Wein-online-kaufen.de oder Handy-Prepaidtarife.de von Vorteil. Jeder weiss gleich, was damit gemeint ist und eine einzeilige Annonce für 5 - 10 Euro reicht völlig aus.


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